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Modell-Regeln

Antigravity A1: Diese Regeln gelten in Österreich

Kurz gesagt: Die Antigravity A1 (249 g, C0) fliegt in der Kategorie Open · A1. Damit gehört sie in die entspannteste Regelklasse: Du darfst „nahe an Menschen“ fliegen (Unterkategorie A1) und brauchst keinen Drohnenführerschein.

Von Benjamin Hetzendorfer · Aktualisiert am · 4 min Lesezeit

Klasse / GewichtC0 · 249 g KategorieOpen · A1 Max. Höhe120 m über Grund, immer in Sichtweite Nähe zu PersonenÜberflug einzelner unbeteiligter Personen möglichst vermeiden – Menschenansammlungen sind tabu Führerscheinkein Drohnenführerschein nötig – der A1/A3-Nachweis bei Austro Control ist gratis und trotzdem empfehlenswert RegistrierungJa – einmalig als Betreiber:in (46,80 € / 3 Jahre), Nummer auf die Drohne VersicherungHaftpflicht Pflicht (mind. 750.000 SZR)
Hinweis: ZWEI FALLEN. Erstens der Akku: mit dem Standard-Flugakku 249 g und C0, mit dem größeren Akku 291 g und C1 – dann brauchst du den A1/A3-Führerschein. Der Hersteller kennzeichnet die Bundles selbst: Standard, Explorer und Ultimate (Ultraleicht) als C0, Infinity und Ultimate als C1. Zweitens die Steuerung: Sie wird mit der Vision-Brille geflogen, ist also FPV – ohne Spotter neben dir ist der Flug unzulässig, auch unter 250 g.

So startest du legal mit der Antigravity A1

  1. Versichern: Drohnen-Haftpflicht abschließen – die Polizzennummer brauchst du für die Registrierung.
  2. Registrieren: Einmalig auf dronespace.at (46,80 €), Registrierungsnummer sichtbar anbringen.
  3. Nachweis machen: kein Drohnenführerschein nötig – der A1/A3-Nachweis bei Austro Control ist gratis und trotzdem empfehlenswert.
  4. Zonen prüfen: Vor jedem Flug auf der Drohnenkarte oder in der Dronespace-App.

Wo darfst du mit der Antigravity A1 fliegen?

Grundsätzlich überall dort, wo keine geographische Zone entgegensteht – maximal 120 m hoch und immer in Sichtweite. Kontrollzonen um Flughäfen, Militärgebiete und Schutzgebiete brauchen Freigaben oder sind tabu – als Sub-250-Drohne darfst du in Kontrollzonen immerhin bis 30 m Höhe ohne Freigabe fliegen.

Unsicher, ob dein Modell-Setup passt? Der Drohnencheck beantwortet es in Sekunden.

Häufige Fragen

Brauche ich für die Antigravity A1 einen Drohnenführerschein?

Kein Drohnenführerschein nötig – der A1/A3-Nachweis bei Austro Control ist gratis und trotzdem empfehlenswert.

Muss ich die Antigravity A1 registrieren?

Ja. Sie hat eine Kamera – damit gilt die Registrierungspflicht unabhängig vom Gewicht. Einmalig 46,80 € für 3 Jahre, für alle deine Drohnen gemeinsam.

Wie hoch und wie weit darf ich mit der Antigravity A1?

Maximal 120 m über Grund und nur so weit, wie du sie mit freiem Auge sicher erkennst – laut EASA-Formel bei dieser Größe deutlich weniger, als die Funkreichweite hergibt.

Und an deinem konkreten Standort?

Ob du dort fliegen darfst, hängt zusätzlich von Geozonen und lokalen Einschränkungen ab – tagesaktuell auf der Karte.

Standort auf drohnenkarte.at prüfen →