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Open, Specific, Certified: Wo gehört dein Flug hin?

Nicht die Drohne, sondern das Risiko des Einsatzes bestimmt die Kategorie – und damit deine Auflagen.

Von Benjamin Hetzendorfer · Aktualisiert am · 3 min Lesezeit

OpenSpecificCertified
Risikogeringerhöhtvergleichbar mit bemannter Luftfahrt
Höhemax. 120 mgemäß Bewilligunggemäß Zertifizierung
SichtweiteVLOS Pflichtauch BVLOS möglichje nach Betrieb
Gewichtunter 25 kgauch darüberauch darüber
Voraussetzungkeine Bewilligung; Registrierung und Kompetenznachweis je nach Drohne und UnterkategorieBetriebsbewilligung (meist mit SORA), STS-Deklaration oder LUCZertifizierung von Gerät & Betrieb
TypischHobby, Foto/Video, kleine Gewerbeflüge – auch in der Stadt, wenn die Open-Bedingungen eingehalten werdenBVLOS, Flüge über Menschen, Infrastruktur-Inspektion außerhalb der Open-GrenzenDrohnen-Taxi, Gefahrgut, Personentransport

Entscheidend für die Kategorie ist nicht der Ort und nicht das Etikett „gewerblich“, sondern ob der konkrete Betrieb die Bedingungen der Kategorie Open einhalten kann. Kann er das nicht – etwa weil außerhalb der Sichtweite oder über unbeteiligten Personen geflogen werden soll –, wird Specific relevant.

Kategorie

Open im Detail: A1, A2, A3

Die Regeln für die große Mehrheit aller Flüge – inklusive Bestandsdrohnen-Übergangsregeln.

Die Kategorie Certified betrifft aktuell fast niemanden: Sie greift, wenn das Risiko dem der bemannten Luftfahrt entspricht – etwa beim Transport von Personen oder Gefahrgut. Fluggerät und Betrieb werden dann wie ein Flugzeug zertifiziert.

Und an deinem konkreten Standort?

Ob du dort fliegen darfst, hängt zusätzlich von Geozonen und lokalen Einschränkungen ab – tagesaktuell auf der Karte.

Standort auf drohnenkarte.at prüfen →