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Grundlagen

Grundlagen: So funktionieren die Drohnenregeln in Österreich

Seit 31. Dezember 2020 gilt in ganz Europa ein einheitliches Drohnenrecht. Das Prinzip dahinter ist einfach: Je größer das Risiko deines Fluges, desto mehr Auflagen. Hier bekommst du das Fundament.

Von Benjamin Hetzendorfer · Aktualisiert am · 4 min Lesezeit

Ein Rechtsrahmen, drei Kategorien

Die EU-Drohnenverordnung (Durchführungsverordnung (EU) 2019/947 und delegierte Verordnung (EU) 2019/945) regelt europaweit einheitlich, wie unbemannte Luftfahrzeuge betrieben werden. In Österreich vollzieht die Austro Control diese Regeln – Registrierung, Führerschein und Bewilligungen laufen über die Plattform dronespace.at. Ergänzend legt Österreich in den Luftverkehrsregeln (LVR) eigene geographische Zonen fest.

Jeder Drohnenflug fällt in eine von drei Kategorien:

KategorieRisikoTypische FlügeVoraussetzung
OpengeringHobby & Gewerbe in Sichtweite, max. 120 m, bis 25 kgRegistrierung + Führerschein, keine Bewilligung
SpecificerhöhtBVLOS, Stadtgebiet, schwere/besondere EinsätzeBetriebsbewilligung (SORA), STS-Deklaration oder LUC
CertifiedhochPersonen-/Gefahrguttransport, Drohnen-TaxisZertifizierung wie bemannte Luftfahrt

Rund 95 % aller Flüge finden in der Kategorie Open statt. Ob du privat oder gewerblich fliegst, ist dafür übrigens egal – es zählt nur das Risiko.

Deine Pflichten auf einen Blick

Registrierungab 250 g – oder leichter mit Kamera → Details Führerscheinab 250 g: A1/A3 online, kostenlos → Details VersicherungHaftpflicht mit mind. 750.000 SZR → Details Maximale Höhe120 m über Grund → Details Sichtverbindungimmer VLOS → Details Zonen prüfenvor jedem Flug → Details & Karte

Vertiefen

Grundlagen

Sichtverbindung & FPV

Wie weit „Sichtweite“ wirklich reicht – und wie FPV-Fliegen legal geht.

Und an deinem konkreten Standort?

Ob du dort fliegen darfst, hängt zusätzlich von Geozonen und lokalen Einschränkungen ab – tagesaktuell auf der Karte.

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