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Modell-Regeln

DJI Avata: Diese Regeln gelten in Österreich

Kurz gesagt: Die DJI Avata (410 g, Bestandsdrohne über 250 g (kein C-Label)) fliegt in der Kategorie Open · A3. Ohne C-Klassen-Label gilt sie seit 1.1.2024 als Bestandsdrohne: erlaubt bleibt die Unterkategorie A3 – also „fern von Menschen“ mit 150 m Abstand zu Siedlungsgebiet.

Von Benjamin Hetzendorfer · Aktualisiert am · 4 min Lesezeit

Klasse / GewichtBestandsdrohne über 250 g (kein C-Label) · 410 g KategorieOpen · A3 Max. Höhe120 m über Grund, immer in Sichtweite Nähe zu Personen150 m Abstand zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- und Erholungsgebieten FührerscheinA1/A3-Führerschein (online, kostenlos) RegistrierungJa – einmalig als Betreiber:in (46,80 € / 3 Jahre), Nummer auf die Drohne VersicherungHaftpflicht Pflicht (mind. 750.000 SZR)
Achtung, das wird oft falsch verstanden: Diese Drohne hat kein C-Klassen-Label und wiegt über 250 g. Seit 1.1.2024 heißt das: nur noch Unterkategorie A3 – also 150 m horizontaler Abstand zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- und Erholungsgebieten. Über dem eigenen Garten im Ortsgebiet, über Siedlungen oder im Park ist der Betrieb damit nicht zulässig. Ein Firmware-Update oder ein selbst gekaufter Aufkleber ändern daran nichts – ein Klassenkennzeichen vergibt nur der Hersteller im Konformitätsverfahren.
Hinweis: Die erste Avata-Generation (2022) trägt kein Klassenkennzeichen – anders als die Avata 2, die als C1 deklariert ist. Maximales Abfluggewicht 429 g. FPV: mit Videobrille nur mit Spotter.

So startest du legal mit der DJI Avata

  1. Versichern: Drohnen-Haftpflicht abschließen – die Polizzennummer brauchst du für die Registrierung.
  2. Registrieren: Einmalig auf dronespace.at (46,80 €), Registrierungsnummer sichtbar anbringen.
  3. Nachweis machen: A1/A3-Führerschein (online, kostenlos).
  4. Zonen prüfen: Vor jedem Flug auf der Drohnenkarte oder in der Dronespace-App.

Wo darfst du mit der DJI Avata fliegen?

Grundsätzlich überall dort, wo keine geographische Zone entgegensteht – maximal 120 m hoch und immer in Sichtweite. Kontrollzonen um Flughäfen, Militärgebiete und Schutzgebiete brauchen Freigaben oder sind tabu.

Unsicher, ob dein Modell-Setup passt? Der Drohnencheck beantwortet es in Sekunden.

Häufige Fragen

Brauche ich für die DJI Avata einen Drohnenführerschein?

A1/A3-Führerschein (online, kostenlos).

Muss ich die DJI Avata registrieren?

Ja. Sie hat eine Kamera – damit gilt die Registrierungspflicht unabhängig vom Gewicht. Einmalig 46,80 € für 3 Jahre, für alle deine Drohnen gemeinsam.

Wie hoch und wie weit darf ich mit der DJI Avata?

Maximal 120 m über Grund und nur so weit, wie du sie mit freiem Auge sicher erkennst – laut EASA-Formel bei dieser Größe deutlich weniger, als die Funkreichweite hergibt.

Und an deinem konkreten Standort?

Ob du dort fliegen darfst, hängt zusätzlich von Geozonen und lokalen Einschränkungen ab – tagesaktuell auf der Karte.

Standort auf drohnenkarte.at prüfen →