DJI Matrice 4D: Diese Regeln gelten in Österreich
Kurz gesagt: Die DJI Matrice 4D (1850 g, C2 und C6) fliegt in der Kategorie Open · A2/A3 – mit C6 zusätzlich STS-02. Sie trägt zwei Klassenkennzeichen: Als C2 fliegt sie in der Kategorie Open, als C6 ist sie für das Standardszenario STS-02 gebaut – also Betrieb außerhalb der Sichtweite über kontrolliertem Bodenbereich in dünn besiedeltem Gebiet, per Betriebserklärung statt Einzelbewilligung.
So startest du legal mit der DJI Matrice 4D
- Versichern: Drohnen-Haftpflicht abschließen – die Polizzennummer brauchst du für die Registrierung.
- Registrieren: Einmalig auf dronespace.at (46,80 €), Registrierungsnummer sichtbar anbringen.
- Nachweis machen: A1/A3 + A2 für die 30-m-Regel; für STS-02 das STS-Fernpilotenzeugnis.
- Zonen prüfen: Vor jedem Flug auf der Drohnenkarte oder in der Dronespace-App.
Wo darfst du mit der DJI Matrice 4D fliegen?
Grundsätzlich überall dort, wo keine geographische Zone entgegensteht – maximal 120 m hoch und immer in Sichtweite. Kontrollzonen um Flughäfen, Militärgebiete und Schutzgebiete brauchen Freigaben oder sind tabu.
Unsicher, ob dein Modell-Setup passt? Der Drohnencheck beantwortet es in Sekunden.
Häufige Fragen
Brauche ich für die DJI Matrice 4D einen Drohnenführerschein?
A1/A3 + A2 für die 30-m-Regel; für STS-02 das STS-Fernpilotenzeugnis.
Muss ich die DJI Matrice 4D registrieren?
Ja. Sie hat eine Kamera – damit gilt die Registrierungspflicht unabhängig vom Gewicht. Einmalig 46,80 € für 3 Jahre, für alle deine Drohnen gemeinsam.
Wie hoch und wie weit darf ich mit der DJI Matrice 4D?
Maximal 120 m über Grund und nur so weit, wie du sie mit freiem Auge sicher erkennst – laut EASA-Formel bei dieser Größe deutlich weniger, als die Funkreichweite hergibt.
Und an deinem konkreten Standort?
Ob du dort fliegen darfst, hängt zusätzlich von Geozonen und lokalen Einschränkungen ab – tagesaktuell auf der Karte.