DJI Matrice 4T: Diese Regeln gelten in Österreich
Kurz gesagt: Die DJI Matrice 4T (1220 g, C2) fliegt in der Kategorie Open · A2 (mit A2-Schein) oder A3. Als C2-Drohne spielt sie in der Unterkategorie A2: Mit dem A2-Schein darfst du bis 30 m an unbeteiligte Personen heran (5 m im Langsamflugmodus). Ohne A2 bleibt nur A3 – 150 m Abstand zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- und Erholungsgebieten.
So startest du legal mit der DJI Matrice 4T
- Versichern: Drohnen-Haftpflicht abschließen – die Polizzennummer brauchst du für die Registrierung.
- Registrieren: Einmalig auf dronespace.at (46,80 €), Registrierungsnummer sichtbar anbringen und im Remote-ID-System der Drohne eintragen.
- Nachweis machen: A1/A3 + A2-Präsenzprüfung (69,60 €) für die 30-m-Regel.
- Zonen prüfen: Vor jedem Flug auf der Drohnenkarte oder in der Dronespace-App.
Wo darfst du mit der DJI Matrice 4T fliegen?
Grundsätzlich überall dort, wo keine geographische Zone entgegensteht – maximal 120 m hoch und immer in Sichtweite (bei dieser Drohnengröße rechnerisch etwa 200–350 m Entfernung). Kontrollzonen um Flughäfen, Militärgebiete und Schutzgebiete brauchen Freigaben oder sind tabu.
Unsicher, ob dein Modell-Setup passt? Der Drohnencheck beantwortet es in Sekunden.
Häufige Fragen
Brauche ich für die DJI Matrice 4T einen Drohnenführerschein?
A1/A3 + A2-Präsenzprüfung (69,60 €) für die 30-m-Regel.
Muss ich die DJI Matrice 4T registrieren?
Ja. Sie hat eine Kamera – damit gilt die Registrierungspflicht unabhängig vom Gewicht. Einmalig 46,80 € für 3 Jahre, für alle deine Drohnen gemeinsam.
Wie hoch und wie weit darf ich mit der DJI Matrice 4T?
Maximal 120 m über Grund und nur so weit, wie du sie mit freiem Auge sicher erkennst – laut EASA-Formel bei dieser Größe deutlich weniger, als die Funkreichweite hergibt.
Und an deinem konkreten Standort?
Ob du dort fliegen darfst, hängt zusätzlich von Geozonen und lokalen Einschränkungen ab – tagesaktuell auf der Karte.