Permanente Zonen: Kontrollzonen, Militär & Flugbeschränkungen
Diese Gebiete stehen dauerhaft auf der Karte – wer hier fliegen will, braucht in der Regel eine Zustimmung oder Bewilligung. Mit einer wichtigen Ausnahme für die leichtesten Drohnen.
Kontrollzonen (CTR) um Flughäfen
Um jeden Verkehrsflughafen (Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt) und einige weitere Plätze liegt eine Kontrollzone. Innerhalb einer Kontrollzone ist grundsätzlich die Zustimmung der zuständigen Flugverkehrskontrollstelle erforderlich (§ 18 Abs. 6 LVR) – beantragt über das Dronespace-System bzw. die App. In Flughafennähe (An-/Abflugbereiche) gilt praktisch Flugverbot.
Militärische Lufträume und Sperrgebiete
Über militärischen Anlagen und Übungsgebieten ist der Betrieb nur mit Zustimmung der zuständigen militärischen Stellen erlaubt. Seit 1. Oktober 2026 kennt das LFG ausdrücklich Sicherheitszonen bei Militärflugplätzen: Betrieb nur mit Zustimmung der Militärflugleitung (§ 24m LFG).
Flugbeschränkungsgebiete (LO R)
Dauerhafte Beschränkungen – in der Luftfahrtsprache als LO-R-Gebiete bezeichnet (z. B. LO R15) – liegen u. a. über kritischer Infrastruktur (Kraftwerke, Raffinerien), Justizanstalten und bestimmten Ballungsbereichen. Je nach Gebiet ist der Betrieb verboten oder an eine Bewilligung der zuständigen Behörde gebunden.
Flugplätze und Heliports
Auch um unkontrollierte Flugplätze und Hubschrauberlandeplätze (z. B. Krankenhäuser!) bestehen definierte Umkreise – standardmäßig 2.500 m um den Flugplatzbezugspunkt, bei einzeln gelisteten Plätzen 1.500 m oder 3.000 m (Anhang E Teil B LVR). Dort darfst du grundsätzlich nur außerhalb der Betriebszeiten fliegen – und diese musst du nach § 18 Abs. 5 LVR selbst erheben, über AIP und NOTAM und beim Flugplatzhalter.
Flugplätze, Flughäfen und Heliports: der ganze Artikel →
Und an deinem konkreten Standort?
Ob du dort fliegen darfst, hängt zusätzlich von Geozonen und lokalen Einschränkungen ab – tagesaktuell auf der Karte.