Nussensee: Tote Fische werden mit Drohnen geborgen
Weil das Seeufer Sperrgebiet ist, kommen die Fischer nicht an die Kadaver heran – die Bergung übernehmen Drohnen.
Der Nussensee im Salzkammergut ist seit Wochen nahezu trockengelegt. Weil im freigelegten Seebett immer wieder Kriegsrelikte auftauchen – Waffen und Sprengmittel –, ist der See gesperrt. Die Fischer dürfen das Ufer nicht betreten und können nur mit Fernrohren aus sicherer Distanz nach toten Fischen Ausschau halten.
Wegräumen müssen sie die Kadaver trotzdem, weil diese unter Umständen eine Gefahr für das Trinkwasser darstellen können. Die Fischer nutzen daher Drohnen, um die Tierkadaver aufzulesen und abzutransportieren.
Der trockengefallene See gibt auch Anderes frei: unter anderem eine Flaschenpost aus dem Jahr 1959. Sie wurde den Behörden übergeben und wird derzeit von einem Sachverständigen geprüft.
Quellen & Rechtsgrundlagen
- Redaktionelle Einordnungooe.ORF.at: „Tote Fische mit Drohnen geborgen“, 22. August 2026Nussensee als Sperrgebiet wegen Kriegsrelikten; Bergung der Fischkadaver per Drohne; Flaschenpost aus 1959Zur Quelle ↗
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