APG montiert Leitungssensoren per Drohne – ohne Abschaltung
Neue Sensoren sollen Österreichs Stromnetz mehr Kapazität bringen. Das Bemerkenswerte für die Drohnenwelt ist die Montage.
Austrian Power Grid (APG) erprobt in einem Pilotprojekt eine neue Generation von Sensoren für Freileitungen. Sie messen den Zustand der Leiterseile, damit die Übertragungskapazität laufend an Wetter und Temperatur angepasst werden kann – bei kaltem, windigem Wetter kann deutlich mehr Strom durch eine Leitung als bei Hitze und Windstille. Laut APG lässt sich die Momentanauslastung so um bis zu 50 Prozent steigern; rund ein Viertel der APG-Leitungen läuft bereits in diesem witterungsabhängigen Betrieb.
Für die Drohnenbranche interessant ist der zweite Teil: Weil die neuen Sensoren leichter sind, können sie per Drohne am Leiterseil angebracht werden – ohne die Leitung abzuschalten. Laut APG fällt damit eine Abschaltung weg, die sonst weit im Voraus international koordiniert werden müsste.
Einsätze direkt an Hochspannungsleitungen sind ein typisches Feld der Kategorie Specific. Wie solche Einsätze bewilligt werden →
Quellen & Rechtsgrundlagen
- Redaktionelle EinordnungAPG, OTS-Aussendung vom 30. September 2026„Wie intelligente Sensoren dem Stromnetz zu mehr Kapazität verhelfen“: Pilotprojekt mit neuer Sensorgeneration, witterungsabhängiger Freileitungsbetrieb seit 2013, ca. 25 % der Leitungen, bis zu 50 % mehr Momentanauslastung, Montage per Drohne ohne AbschaltungZur Quelle ↗
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