Bundesheer übte erstmals Drohnen und Hubschrauber gemeinsam
Zwei Wochen Kärnten, 1.500 Soldatinnen und Soldaten, sieben Hubschrauber – und zum ersten Mal zehn Drohnen im Zusammenspiel. Am 18. September endete die Übung.
Unter dem Motto „Jagdkampf 26“ lief bis 18. September die größte Bundesheerübung des zweiten Halbjahres. Erstmals wurde das Zusammenwirken von Drohnen, Hubschraubern und Soldaten in diesem Ausmaß geprobt. Das Bundesheer verfügt laut eigenen Angaben derzeit über 315 Aufklärungsdrohnen des Typs Magni-X.
Fachlich interessant ist der Kern der Übung: Hubschrauber und Drohnen mussten zeitlich und räumlich synchronisiert werden, weil ihr gleichzeitiger Einsatz im selben Luftraum eine Gefährdung darstellt. Daneben wurde elektronische Kampfführung trainiert – im zivilen Umfeld wurde nichts abgeschossen, geprobt wurden Störmanöver mit dem Ziel, ein fremdes Fluggerät zu orten und gezielt zum Landen zu bringen.
Für Freizeitpilot:innen steckt darin eine Erinnerung, die unabhängig von jeder Übung gilt: Im selben Luftraum hat die bemannte Luftfahrt Vorrang. Unbemannte Luftfahrzeuge müssen nach § 18a LVR allen anderen Luftfahrzeugen ausweichen – und militärische Übungsräume können kurzfristig aktiviert werden. Wie du kurzfristige Einschränkungen erkennst →
Quellen & Rechtsgrundlagen
- Redaktionelle Einordnungkaernten.ORF.at, 7. September 2026„Jagdkampf 26“: 1.500 Soldatinnen und Soldaten, sieben Hubschrauber, erstmals zehn Drohnen; 315 Aufklärungsdrohnen Magni-X; Synchronisation von Hubschraubern und Drohnen; elektronische Kampfführung und Störmanöver; Übung bis einschließlich 18. SeptemberZur Quelle ↗
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