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Bergheim fliegt Gemeindeaufgaben mit Drohne aus der Box

Eine Drohne in einer fix installierten Box am Bauhofdach, gesteuert vom Gemeindeamt aus – ohne Sichtkontakt. Was in Bergheim läuft, ist ein Lehrbeispiel für die Kategorie Specific.

Von Benjamin Hetzendorfer · Aktualisiert am · 2 min Lesezeit

Die Gemeinde Bergheim im Flachgau hat eine Drohne in ihren „Flugpark“ aufgenommen. Sie steht einsatzbereit in einer Box auf dem Dach des Bauhofs und wird von geschulten Gemeindebediensteten aus dem 950 Meter entfernten Gemeindeamt ferngesteuert. An Bord: Kameras, Wärmebild und Laserscanner.

Erster Einsatzbereich ist der Hochwasserschutz: Die Gemeinde lässt ihre Bäche befliegen und erspart sich damit einen Teil der verpflichtenden Kontrollgänge. Als Nächstes sollen Brücken auf Verklausungen geprüft werden, an einer vollautomatischen Befliegung der Gewässer wird gearbeitet. Feuerwehr, Katastrophenschutz und die Rehkitzrettung in der Landwirtschaft können das Gerät ebenfalls nutzen.

Rechtlich ist das Projekt interessant, weil die Drohne ohne direkten Sichtkontakt fliegt. Damit ist die Kategorie Open verlassen: Nötig sind eine behördliche Betriebsbewilligung, ausgebildete Pilot:innen und ein Sicherheitskonzept. Ein ortsansässiger Drohnenunternehmer stellt das System vorerst kostenlos zur Verfügung und übernimmt Schulung und Betreuung; die Bewilligung gilt derzeit für den Ortskern, eine Ausweitung auf Nachbargemeinden ist geplant. Würde die Gemeinde das System selbst betreiben, lägen die monatlichen Kosten inklusive Konzept, Service und Wartung im unteren vierstelligen Bereich. Wie eine Betriebsbewilligung zustande kommt →

Quellen & Rechtsgrundlagen

  • Redaktionelle Einordnungsalzburg.ORF.at, 21. September 2026Gemeindedrohne Bergheim: Box am Bauhofdach, Steuerung aus 950 m Entfernung, Hochwasserschutz, Brückenkontrolle, Feuerwehr, Rehkitzrettung; Betrieb ohne Sichtkontakt mit behördlicher Genehmigung, Ausbildung und Sicherheitskonzept; Kosten im unteren vierstelligen Bereich pro MonatZur Quelle ↗

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