Feuerwehrdrohne findet Glutnester – Wohnhaus gerettet
Ein nächtlicher Brand im Bezirk Tulln zeigt, wofür Einsatzdrohnen gemacht sind: Überblick von oben, wo man vom Boden aus nichts sieht.
In der Nacht auf den 13. Oktober wurden die Feuerwehren um 2:28 Uhr zu einem Garagenbrand in Kleinwiesendorf alarmiert – zunächst mit der Meldung, dass sich noch Personen im Gebäude befinden könnten. Das Feuer griff auf einen Teil des Einfamilienhauses über, die Alarmstufe wurde auf B3 erhöht. Sechs Feuerwehren waren im Einsatz, darunter die Sondereinsatzgruppe Drohne der FF Hollabrunn.
Laut Einsatzbericht erwies sich die Drohne als äußerst hilfreich: Aus der Luft wurden Glutnester und Brandstellen im Dachstuhl lokalisiert, die dann gezielt vom Boden und über die Drehleiter gelöscht wurden. Gegen 6 Uhr hieß es „Brand aus“. Die Garage und der angebaute Teil brannten nieder, das Wohnhaus selbst wurde gerettet. Die Bewohner waren bereits im Freien, verletzt wurde niemand.
Solche Einsätze funktionieren nur mit freiem Luftraum. Private Drohnen haben bei laufenden Einsätzen nichts verloren. Was bei Einsätzen gilt →
Quellen & Rechtsgrundlagen
- Redaktionelle EinordnungMeinBezirk Tulln, 19. Oktober 2026Einsatzbericht: Garagenbrand Kleinwiesendorf in der Nacht auf 13.10.2026, Alarmstufe B3, sechs Feuerwehren, Drohne der FF Hollabrunn zur Lokalisierung von Glutnestern, Wohnhaus gerettet, keine VerletztenZur Quelle ↗
Fachlich geprüft am · Redaktion drohneninfos.at · Fehler gefunden? Kurz melden – Korrekturen werden zeitnah eingearbeitet.
Und an deinem konkreten Standort?
Ob du dort fliegen darfst, hängt zusätzlich von Geozonen und lokalen Einschränkungen ab – tagesaktuell auf der Karte.